Kontrast

 

Cordula Scobel

Aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus in Dresden, begleiteten Blockflöten-, Klavier und Gesangsunterricht ihre Kindheit. Sie spielte im Posaunenchor ihrer Heimatgemeinde und sammelte früh erste kirchenmusikalische Erfahrungen. Nach einem Au Pair-Aufenthalt in den USA studierte sie Musikwissenschaft, Germanistik und Anglistik an der TU Dresden und der Justus-Liebig-Universität Gießen. Daran schloss sich das Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main an, u.a. bei Prof. Winfried Toll (Chorleitung) und Christian Schmitt-Engelstadt (Orgel). Ein Aufbaustudium Historische Interpretationspraxis an der Frankfurter Musikhochschule in den Fächern Cembalo (Prof. Harald Hoeren) und Gesang (Stephan Schreckenberger) sowie Chorleitungskurse bei Hans-Christoph Rademann, Prof. Georg Grün, Prof. Dr. Dr. h. c. Christfried Brödel und Lone Larsen ergänzen ihre Ausbildung.

 

2009-2019 war Cordula Scobel als Kirchenmusikerin in der Ev. Kirchengemeinde Usingen (Taunus) tätig mit Schwerpunkt Kinderchorarbeit. Seit Juni 2019 ist sie Kirchenmusikerin in der Ev. Kirchengemeinde Watzenborn-Steinberg und Dekanatskantorin des Ev. Dekanats Gießen. Neben der Arbeit in Gemeinde und Dekanat ist sie seit vielen Jahren in der kirchenmusikalischen C-Ausbildung an der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig und unterrichtet die Fächer Orgel, Hymnologie, Gemeindesingen, Musikgeschichte und Liturgik. Seit 2021 hat sie einen Lehrauftrag für das Fach Gemeindesingen an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und leitet seit der Spielzeit 2022/23 das Mitsing-Angebot „Einfach singen – der Chor für alle“ am Stadttheater Gießen. Cordula Scobel arbeitet hin und wieder als Musikjournalistin und gehört seit 2020 zum Herausgeberkreis der Fachzeitschrift „Musik und Kirche“. Sie lebt mit ihrer Familie in Gießen.

 

© Privatfoto, Cordula Scobel